Koronare Herzkrankheit, abgekürzt KHK, ist in der westlichen Welt die Todesursache Nummer 1 bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Auswirkungen der Lebensweise auf die Krankheit werden jedoch meistens unterschätzt.
Die Koronare Herzkrankheit bedeutet eine fortschreitende Mangelversorgung des Herzmuskelgewebes durch Versteifung und Verengung der Koronararterien durch Ablagerungen (Arteriosklerose). Die Koronararterien (von lat. corona = Krone) versorgen das gesamte Herzmuskelgewebe mit Blut und damit mit nötigem Sauerstoff.
Kommt es zu einer Mangelversorgung, kann das Herz nicht mehr seine volle Leistung bringen (Herzinsuffizienz) und es droht durch Loslösung eines so genannten Thrombus (Blutgerinnsel) aus den Arterienwänden ein Totalverschluß eines Gefäßes und damit ein akuter Herzinfarkt. Read more…
Posted on Mai 28th, 2009 von admin
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Sie ist immer noch die Infektionskrankheit, die weltweit gesehen am häufigsten zu Tode führt.
Die Tuberkulose, abgekürzt TBC oder TB (englisch) war früher auch als Schwindsucht bekannt und gefürchtet, im saloppen Sprachgebrauch wurde sie manchmal auch als „die Motten“ bezeichnet.
Der Erreger wurde 1882 von Robert Koch erstmals entdeckt, der dafür 1905 den Nobelpreis der Medizin erhielt. 1906 wurde erstmals ein Impfstoff entwickelt, der auch bis 1998 in Verwendung war, dann aber aus verschiedenen medizinischen Gründen nicht mehr zum Einsatz kam.
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Posted on Mai 16th, 2009 von admin
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Mehr als die Hälfte aller Deutschen über 50 leiden unter Bluthochdruck, und ein Großteil wird nicht ausreichend gut behandelt. In den meisten Fällen gibt es aber auch keine klare Ursache.
Die (arterielle) Hypertonie ist das, was im allgemeinen Sprachgebrauch mit „hohem Blutdruck“ gemeint ist. Das vom Herzen ausgepreßte Blut erzeugt dabei in den Blutgefäßen einen physiologisch gesehen zu hohen Druck, der auf Dauer zu weitreichenden Schädigungen führen kann
Bluthochdruck ist die Volkskrankheit Nummer eins, gerade bei älteren Menschen, und sehr viele Hypertonien, fast die Hälfte, sind nicht ausreichend behandelt.
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Posted on Mai 7th, 2009 von admin
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Wohl kaum eine spontan auftretende und oft auch genauso spontan wieder verschwindende Krankheit ist für die Medizin so rätselhaft wie der plötzliche Hörsturz. Was dabei wirklich passiert, wird wohl auch noch längere Zeit nicht erklärt werden können.
Feine Härchen im Innenohr nehmen den Schalldruck auf, und lösen durch ihre Bewegung in der Schallwelle einen Hörimpuls aus. Diese Konstruktion ist höchst sensibel und empfindlich. Bei einem Hörsturz lässt – meist auf einer Seite – das Hörvermögen plötzlich nach oder fällt ganz aus. Das ist mit extrem unangenehmen Empfindungen verbunden, und kann einige Tage anhalten. Es konnte bis heute nicht schlüssig nachgewiesen werden, welche Ursachen für einen plötzlichen Hörsturz verantwortlich sind. In der medizinischen Fachsprache gilt der Hörsturz als idiopathisch, d. h. plötzlich und ohne klar erkennbare Ursache auftretend. Einige Faktoren scheinen jedoch eine Rolle zu spielen: Stress ist häufig ein mitbeteiligter Auslöser und Durchblutungsstörungen (Embolien, Gerinnungsstörungen, Gefäßveränderungen) des Innenohrs spielen mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Rolle. Als Risikofaktoren, einen Hörsturz zu erleiden gelten bisweilen die gleichen wie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nämlich Übergewicht, Rauchen, Diabetes oder Hypercholesterinämien (erhöhte Blutfettwerte).
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Posted on April 27th, 2009 von admin
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Herzrhythmusstörungen sind meist das erste Zeichen einer bestehenden Herzschädigung und sollten unbedingt ernst genommen werden.
Arrhythmien sind Störungen des Herzschlagrhythmus durch eine nicht richtig funktionierende Erregungsleitung im Herzen.
Dabei gibt es verschiedene Formen: Bei Extrasystolen schlägt das Herz zwischen dem normalen Rhythmus zusätzlich, was sehr oft aber ausschließlich am EKG bemerkbar ist und dem Betroffenen selbst gar nicht auffällt. Das Herz besteht aus zwei sogenannten Vorhöfen und den beiden Herzkammern. Kommt es zum „Flattern“ des Vorhofes, ist das Herz noch in der Lage, wenn auch eingeschränkt, seine Aufgabe zu erfüllen.
Beim sogenannten „Kammerflimmern“ bringt das Herz jedoch keine Pumpleistung mehr, weil es keine koordinierte Bewegung mehr ausführen kann. Dieser Zustand ist lebensbedrohlich und tritt oft auch nach Stromschlägen auf, sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen sind notwendig.
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Posted on April 18th, 2009 von admin
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